Grundsätzlich mag niemand Baustellen. Ältere Herren, die endlich mal wieder etwas zu gucken und zu bruddeln haben, mal ausgenommen. Baustellen sind laut, sie sind staubig und bereits nach den ersten zwei Schritten hat man eine Schicht Lehm unter den Schuhen, wie sich sonst nur schwer adipöse Kinder Nutella aufs Brötchen schmieren.
Ähnlich ungeschickt wie unsere moppeligen Schutzbefohlenen agierten bisher auch die Spieler des VfB Stuttgart. Deren Heimspielstätte wird gegenwärtig zu einem reinen Fußballstadion für 60.000 Zuschauer umgebaut. (3D-Animation des umgebauten Stadions)

Seit Beginn des Umbaus ist vom ominösen Baustellentor die Rede. In 10 Heimspielen (8x Bundesliga, 2x Champions League) gelang allenfalls den gegnerischen Mannschaften ein Treffer auf dieses Tor. Der VfB ging bisher komplett leer aus. Kein Glück, keine Tore, kein Erfolg. Fast 8 Stunden ohne Torerfolg. Den Gegnern hat das durchaus gefallen.

Am Vorabend des Champions League-Spiels VfB Stuttgart gegen Unirea Urziceni hatte ich jedoch die Möglichkeit kurz an der Stadionbaustelle vorbeizuschauen. Einen direkten Zusammenhang zum späteren Spielverlauf zu ziehen, ist da eigentlich nur konsequent!
Eins, zwei, drei! Immer rein in die verdammte Bude!
Die Linderung und/oder Beseitigung weiterer paranormaler Beschwerden erfolgt auf Anfrage. Preise auf Verhandlungsbasis. Kontaktdaten entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Faltblatt.
