Wikipedia-Auszug:
Berühmtheit erlangte Walter Frosch wegen seiner 27 gelben Karten in 37 Spieleinsätzen. Aufgrund dieser [...] Karteninflation führte der DFB bald darauf die automatische Spielsperre nach vier (heute fünf) gelben Karten ein.
Der Kettenraucher stand in den 1990ern bei dem Abschiedsspiel für Klaus Thomforde sogar mit einer Zigarette auf dem Rasen des Millerntorstadions.
VfB-Chefcoach Armin Veh definiert erfolgreichen Fußball primär über die Art und Weise, wie er gespielt wird: offensiv und mit Leidenschaft. Diese Grundeinstellung machte den gebürtigen Augsburger schon in seiner aktiven Zeit aus, und sie zieht sich auch durch seine Trainer-Laufbahn. Nach seinen Stationen in Augsburg, Fürth, Reutlingen und Rostock, bei denen ihm mehrere Aufstiege gelangen, führte er den VfB 2007 so zum Titel.
Dieser Eintrag beschäftigt sich mit einer besonders schönen Entwicklung, die sich auf den Trainerbänken vollzogen hat. Dort sitzen nicht mehr Trainer vom Kaliber Doll, Neururer, Augenthaler oder Kopfstoß-Meier, sondern endlich kompetente junge Kräfte.
Labbadia in Leverkusen (hervorragend Arbeit in Fürth), Klopp in Dortmund (bringt die Dortmunder Rumpeltruppe wieder auf Kurs) und natürlich auch Jürgen K. aus M.
Zudem öffnet sich die Bundesliga auch zunehmend für ausländische Trainer. Nachdem Schalke 04 knapp über zwei Jahre gänzlich auf einen Trainer verzichtet hat, wurde nun Fred Rutten verpflichtet. Das CL-Quali-Spiel gegen Madrid machte auf jeden Fall Lust auf mehr!
Auch der HSV dürfte mit der offensiven Spielweise von Martin Jol wieder einen attraktiveren Fußball bieten. Das Potential ist allemal vorhanden, um van der Vaart zu ersetzen.
Und auch Ralf Rangnick (Hoffenheim) und Christoph -ich tue dies weil ich ein absolut reines Gewissen habe- Daum (Köln) sind Trainer mit Charakter, die der Liga gut zu Gesicht stehen.
Besonders freue ich mich natürlich auf Kurzpass-Armin und den VfB Stuttgart. Dessen Kader ist nun mit Martin Lanig verstärkt, der in der Jugend das Kicken beim TSV Tauberbischofsheim gelernt hat.
Quelle: http://www.jamd.com
Abschließend noch Werbung in eigener Sache: Auch diese Saison gibts es wieder unsere Kicktipp-Runde.
Jetzt hat also auch die Stadt Stuttgart endlich ihre eigene StierkampfArena.
Schön.
Doch wirklich. Total schön…
Arena. Es gibt wohl kaum einen Begriff, der sinnbildlicher für die Anbiederung des Profifußballs an die Eventkultur steht. Business-Seats, Logenplätze, der Verkauf des Stadionnamens an internationale Großkonzerne.
Stadion. Ein jeder Fußballfan erinnert sich an seinen ersten Besuch eines Fußballstadions – eines Sportplatzes. Der saftig grüne Rasen. Der sanfte Geruch von Gras, Erde, Bier, Schweiß und Bratwurst liegt in der Luft.
Stadion. Dieser Begriff verkörpert das Ursprüngliche, das Traditionelle.
Viele Entwicklungen rund um den Fußball sind aus ökonomischen Gründen absolut nachvollziehbar. Mir ist es nur absolut schleierhaft, weshalb man sich selbst bei der Namensgebung aus freien Stücken vom Begriff “Stadion” verabschieden muss.
Mit einem “Stadion” lässt sich wohl nicht die hippe Eventkultur rund um “Schwaaaarz und Waaaaaissss”, Sommermärchen und EM-Parties verkaufen.
Dann doch lieber im Einheitsbrei versinken. Mercedes-Benz Arena, Allianz Arena, Commerzbank Arena, Veltins Arena, HSH Nordbank Arena, AWD Arena, BayArena, Schüco Arena, Volkswagen Arena, Signal Iduna Park …… äh halt, wie bitte?
Signal Iduna Park?!
Was hat die Entscheidungsträger nur bei dieser Namensgebung geritten…
Naja, eine parkähnliche große Grünfläche hat das ehemalige Dortmunder Westfalenstadion ja. Wobei in solchen Grünanlagen ja zuweilen der gepflegte Ballsport eher untersagt ist. Das würde dann zumindest den Dortmunder Rumpelfußball der letzten Jahre erklären.
Ob durch den bald anstehenden Umbau der Mercedes-Benz Arena in eine reine Fußballstadionarena auch die gewünschte Stimmungsverbesserung eintritt, wird sich zeigen.
Auszuschließen ist zumindest, dass der von Natur aus zum Bruddeln veranlagte Schwabe jemals mit einem ähnlichen Temperament in der Kurve stehen wird, wie es diese Panathinaikos-Fans bei einem Basketball-Spiel vormachen:
Deren Heimspielstätte ist übrigens noch immer das Apostolos-Nikolaidis-Stadion.